Geschichte, Tradition & Kultur
Sextens Charme erleben
„Doham“-Gefühl – Sextner Dialekt für Zuhause
Brauchtum und Genuss
Sexten lebt von dem, was über Generationen gewachsen ist: gelebte Traditionen, echtes Handwerk und eine Gastfreundschaft, die von Herzen kommt. Entdecken Sie regionale Spezialitäten, altes Brauchtum und Geschichten, die bis heute weitererzählt werden.
Unsere Geschichte
Wie ist der Caravan Park entstanden?
Der Campingplatz wird seit seiner Gründung 1977 von der Familie Happacher geführt. Seit den 1980er-Jahren wurde das Angebot stetig erweitert.
In den 1990er-Jahren entstand das moderne Waldbad, das den Standard von Bädern damals neu definierte. 2007 wurde das erste Baumhaus gebaut, aus dem aufgrund großer Nachfrage ein erfolgreiches Glampingangebot mit insgesamt vier Baumhäusern entstand.
Bis heute wurde die Anlage kontinuierlich zu einem besonderen Camping-, Glamping- und Urlaubserlebnis weiterentwickelt.
In den 1990er-Jahren entstand das moderne Waldbad, das den Standard von Bädern damals neu definierte. 2007 wurde das erste Baumhaus gebaut, aus dem aufgrund großer Nachfrage ein erfolgreiches Glampingangebot mit insgesamt vier Baumhäusern entstand.
Bis heute wurde die Anlage kontinuierlich zu einem besonderen Camping-, Glamping- und Urlaubserlebnis weiterentwickelt.
Was uns besonders macht
01
Brauchtum
Traditionen authentisch erleben
02
Kulinarik
Rezepte mit Geschichte genießen
03
Veranstaltungen
Gemeinsam das Jahr feiern
04
Gastfreundschaft
Mit Herz willkommen sein
Traditionen und
besondere Momente
Veranstaltungen, die verbinden
Besondere Momente zu jeder Jahreszeit
Jänner – Snow Bar Contest
Fasching – Spiele & Unterhaltung
Ostern – Ostereiersuche
15. August – Ferragosto Fest
Dezember – Krampus & Nikolaus
Weihnachten – Glühwein
Silvester – Silvesterfeier
Fasching – Spiele & Unterhaltung
Ostern – Ostereiersuche
15. August – Ferragosto Fest
Dezember – Krampus & Nikolaus
Weihnachten – Glühwein
Silvester – Silvesterfeier
Geschichte zum Erleben
Zwischen Tradition, Genuss und gelebtem Brauchtum
Was Sexten besonders macht, spiegelt sich auch in unseren Restaurants wider: regionale Produkte, zeitgemäße Küche, gelebtes Brauchtum und die Verbundenheit zu unserer Heimat verbinden Tradition und Gegenwart.
Traditionen in Sexten
- Zum Ende des Sommers kehren die festlich geschmückten Weidetiere von den Almen ins Tal zurück. In Südtirol wird der traditionelle Almabtrieb mit Musik und regionalen Köstlichkeiten gefeiert. Rund um Sexten erleben Sie dabei die Verbundenheit von Landwirtschaft, Almwirtschaft und Bergwelt.
- Die Sextner Dolomiten waren im Ersten Weltkrieg Schauplatz der Dolomitenfront. Noch heute erinnern Stellungen, Schützengräben und Stollen an die Kämpfe zwischen Österreich-Ungarn und Italien. Wanderungen führen zu den historischen Schauplätzen und machen die Geschichte in der Landschaft erlebbar.
- Rund um das Herz-Jesu-Fest werden im Frühsommer auf den Berghängen Feuer in Form von Kreuzen, Herzen und Symbolen entzündet. Der Brauch geht auf das Jahr 1796 (Freiheitskämpfe) zurück und ist bis heute Teil der Tiroler und Südtiroler Tradition.
- Rund um den Nikolaustag ziehen die Krampusse mit geschnitzten Masken, Fell und großen Glocken durch die Dörfer und begleiten den Nikolaus. Die traditionellen Krampus-Umzüge sind besonders in der Adventszeit ein eindrucksvolles Erlebnis.
- Die zwölf Nächte zwischen Weihnachten und Dreikönig sind von alten Bräuchen geprägt. In Südtirol werden Häuser und Höfe traditionell mit Weihrauch und Kräutern ausgeräuchert – zum Schutz vor Unheil und bösen Einflüssen sowie als symbolische Reinigung für das neue Jahr. Die Raunächte verbinden Tradition, Aberglaube und winterliche Bergstimmung und geben Einblick in jahrhundertealte Bräuche, die bis heute gepflegt werden.
Die Sprache in Sexten
- Frühling = Langis
Sommer = Summo
Herbst = Herbischt
Winter = Winto
- Gilaime = eng, anliegend
Gor = fertig, aufgebraucht
Grantig = zornig, schlecht gelaunt
Hilzan = hölzern
Nachnt = nahe
Niddo = niedrig
Pumpogsund = kerngesund
Schnaidig = hübsch
Sirig = gereizt, schlecht gelaunt
Tamisch = starrsinnig
Wioscht = hässlich
Znicht = böse
- Gschmorganz = morgens, am Morgen
Vormittog = Vormittag
Mittog = Mittag
Nummitog = Nachmittag
Gschnochz = abends, am Abend
Nocht = Nacht
Alte Bräuche in Sexten
- Bereits an Silvester durften die Kinder aus den Bergfraktionen, zum Beispiel aus Moos, von Haus zu Haus ziehen und ihre Neujahrswünsche überbringen. Am Neujahrstag war dieser Brauch überall erlaubt. Zum Dank erhielten die Kinder kleine Geschenke in Form von Süßigkeiten oder in Form von Geld.
- Der Unsinnige Donnerstag war traditionell die Weiberfasnacht und ist heute ein wichtiger Höhepunkt der Faschingszeit. Verkleidungen, Umzüge und ausgelassenes Feiern sorgen an diesem Tag für buntes Treiben in Südtirol.
- Zu den Osterbräuchen in Sexten gehören der Palmsonntag mit Palmbesen, die Fastenbrezen, die Speisenweihe und die Scheiterweihe am Karsamstag. Typisch ist auch das „Guffn“ (Eierpecken).
-
- Früher hatte der Namenstag einen deutlich höheren Stellenwert als der Geburtstag. Dazu gab es den Spruch: „Geburtstag hat ein jedes Kalb“ – ein Namenstag hingegen erinnerte an den Heiligen, dessen Namen man trug. Besonders häufig waren die Vornamen Maria und Josef. Der Josefitag wurde daher auch in Sexten, wie in ganz Tirol, besonders festlich begangen.